• Wasserversorgung und Wasserhärte in Wolfsburg

    Die Wasserhärte in Wolfsburg – weiches Wasser aus Brunnen und den Talsperren

    In der Stadt Wolfsburg sorgt die LSW Energie GmbH & Co. KG für sauberes Trinkwasser. Sie betreibt ein Rohrleitungsnetz mit einer Gesamtlänge von mehr als 600 Kilometern. Die LSW stellt neben Leitungswasser außerdem Strom, Erdgas und Fernwärme zur Verfügung.

    Trinkwasser für Wolfsburg – aus den Wasserwerken Rühen, Westerbeck und Nordsteimke

    Das Trinkwasser für die Haushalte und Firmen in Wolfsburg stammt größtenteils von den Wasserwerken Rühen und Westerbeck. Sie fördern zusammengerechnet rund sechs Milliarden Liter Wasser pro Jahr und bereiten es zu Trinkwasser auf. Dieses Wasser wird aus Brunnen mit einer Tiefe von bis zu 60 Metern gewonnen. Weiteres Trinkwasser liefern die beiden Wasserwerke in Nordsteimke und der Trinkwasserversorger von VW, der Oberflächenwasser aus der Granetalsperre und der Eckertalsperre gewinnt und es aufbereitet. Dieses Wasser mit einer besonders niedrigen Wasserhärte wird wie das Wasser aus den Werken in Nordsteimke in einen Behälter geleitet, damit jederzeit ein ausreichender Vorrat zur Verfügung steht. Der Hochbehälter nahe Nordsteimke hat ein Fassungsvermögen von rund 45 Millionen Litern. Er wurde bereits 1943 erbaut und war zu dieser Zeit einer der größten in ganz Deutschland. Weil er auf dem 126 Meter hohen Windmühlenberg steht, bietet er gleichzeitig einen schönen Blick auf die Region. Im Hochbehälter bei Nordsteimke wird auch das aufbereitete Wasser aus den Werken Rühen und Westerbeck zwischengespeichert. Das Wasserwerk Rühen wurde 1977 in Betrieb genommen und befindet sich nordöstlich der Gemeinde Rühen im Landkreis Gifhorn. Ebenfalls im Landkreis Gifhorn liegt die Gemeinde Sassenburg mit ihrem Ortsteil Westerbeck.

    Die Wasserhärte in Wolfsburg – im Vergleich mit anderen Gemeinden niedrig

    In Wolfsburg hat das Leitungswasser einen Calcium- und Magnesiumgehalt von 1,2 Millimol pro Liter. Mit diesem Wert gehört es zum Härtebereich weich und lässt nur geringe Verkalkungen an Geräten entstehen. Sie bilden sich, wenn das Wasser auf mehr als 60 °C erhitzt sind, denn dann gehen die enthaltenen Mineralien Calcium und Magnesium unlösbare Verbindungen ein. Aus diesem Grund sind von Verkalkungen vor allem Töpfe, Wasserkessel und Geräte wie Waschmaschinen und Kaffeemaschinen betroffen. Eine geringe Wasserhärte hat außerdem den Vorteil, dass Waschpulver und andere Reinigungsmittel niedriger dosiert werden können. Darüber hinaus benötigt ein Geschirrspüler bei einer geringen Wasserhärte weniger Salz.

    Fazit

    In Wolfsburg lassen sich durch die geringe Wasserhärte Einsparungen beim Verbrauch von Reinigungsmitteln erzielen. Privathaushalte und Unternehmen benötigen außerdem weniger Zeit für die Entkalkung ihrer Geräte. Da sich bei der Verwendung von weichem Wasser kaum Kalkablagerungen bilden, profitieren sie außerdem von einer längeren Lebensdauer ihrer Maschinen.

    Wolfburg liegt in Niedersachsen nördlich von Branuschweig und nordwestlich von Magdeburg.

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