• Wasserhärte in Weinböhla

    Das Weinböhlaer Trinkwassernetz gliedert sich in drei Wasserversorgungszonen. Das Wasser für die Grundstücke unterhalb der Bahnstrecke Berlin-Dresden (Zone 1) kommt aus dem von der DREWAG betriebenen Wasserwerk Coschütz, das Rohwasser aus den Talsperren Klingenberg und Lehnmühle aufbereitet. Alle Grundstücke oberhalb dieser Bahnstrecke (Zonen 2 und 3) erhalten ihr Trinkwasser aus dem Wasserwerk Rödern des Wasserverbandes Brockwitz-Rödern.

    Trotz unterschiedlicher Wasserherkunft überall gleiche Wasserhärte in Weinböhla

    Beide Wasserwerke verwenden Zusatzstoffe zur Aufbereitung, um eine hohe Wasserqualität für Weinböhla zu erzielen. Im Wasserwerk Coschütz sind das Brandkalk und Kohlenstoffdioxid zur Stabilisierung des pH-Wertes, Aluminiumsulfat zur Flockung sowie Chlor und Chlordioxid für die Desinfektion. Das Wasserwerk Rödern nutzt Aluminiumsulfat zur Flockung, Natriumhydroxid zur Einstellung des pH-Wertes und Chlorgas zur Desinfektion. Trotz der unterschiedlichen Herkunft des Trinkwassers für Weinböhla ist die Wasserhärte überall gleich. Mit 5,5 bis 5,7 °dH entspricht das Leitungswasser in ganz Weinböhla dem Härtebereich „weich“. Somit ist nicht zu befürchten, dass sich Kalk in Haushaltsgeräten ablagert. Weinböhla ist eine Stadt in Sachsen im Landkreis Meißen und befindet sich ca. 22 Kilometer nordwestlich von Dresden und ca. 36 Kilometer südöstlich von Riesa.