• Wasserhärte in Sundern

    Im Jahr 1900 kam das Trinkwasser für Sundern erstmals aus eigenen Quellen. 1905 begann die Stadt mit der Einrichtung eines zentralen Leitungsnetzes, in das über Sammelfassungen und Hochbehälter Wasser aus hochliegenden Quellen eingespeist wurde. Erste Pumpstationen wurden 1930 in Betrieb genommen. Zwanzig Jahre später folgte der Bau erster Tiefbrunnen. Um die störungsfreie Versorgung mit Leitungswasser sicherzustellen, wurde 1981 das Wasserwerk Langenscheid in Dienst gestellt, das bis heute der Trinkwasserversorgung aus der Sorpetalsperre dient. Ein weiteres Standbein der Wasserversorgung ist das Wasserwerk Sundern, das im Jahr 2007 seinen Betrieb aufnahm.

    Geringe Gefahr für Kalkablagerungen

    Mit 10,8 bis 13,0 °dH entspricht das Leitungswasser in Sundern dem Härtebereich „mittel“. Es enthält viele gesunde Mineralien, die für einen vollmundigen Geschmack sorgen. Wiederum ist der Anteil an Kalzium und Magnesium noch nicht so hoch, dass Kalkablagerungen ein größeres Problem darstellen. Die Wasserqualität in Sundern ist sehr gut. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden in aller Regel weit unterschritten. Sundern ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Hochsauerlandkreis im Regierungsbezirk Arnsberg und befindet sich ca. 61 Kilometer südöstlich von Dortmund.