• Wasserhärte in Sebnitz

    Als Mitglied des Zweckverbandes Wasserversorgung Pirna/Sebnitz erhält die Stadt Sebnitz ihr Trinkwasser aus den Wasserwerken Gottleuba und Endlerkuppe. Das Rohwasser für die Aufbereitungsanlage Gottleuba stammt aus der gleichnamigen Talsperre. Deren Einzugsgebiet erstreckt sich über eine Fläche von 35,7 Quadratkilometern. Davon sind circa 22 Prozent bewaldet, während rund 74 Prozent landwirtschaftlich genutzt werden. Das Wasserwerk Endlerkuppe bereitet Wasser aus zwei Tiefbrunnen im Kirnitzschtal auf, die etwa 240 Meter tief in die Erde reichen. Beide Wässer werden vermischt, wobei sich das Mischungsverhältnis je nach Trinkwasserabnahme im Versorgungsgebiet ändern kann. Die Wasserqualität in Sebnitz bleibt hiervon unbeeinflusst.

    Keine Wasserenthärter für Trinkwasser in Sebnitz erforderlich

    Da das Mischungsverhältnis schwankt, ist auch die Wasserhärte in Sebnitz nicht immer gleich. Die Werte bewegen sich zwischen 3,6 und 6,8 °C, und liegen damit immer im Härtebereich „weich“. Verkalkungen durch das Leitungswasser in Sebnitz sind nicht zu befürchten. Zusätzliche Wasserenthärter sind bei dieser geringen Wasserhärte nicht erforderlich. Sebnitz ist eine Stadt in Sachsen in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge und befindet sich ca. 72 Kilometer südöstlich von Dresden und ca. 37 Kilometer südlich von Bautzen.