• Wasserhärte in Schramberg

    Die Stadtwerke Schramberg liefern Ihren Kunden Mischwasser, das zu 50 Prozent aus eigenen Tiefbrunnen in Brambach und zu weiteren 50 Prozent vom Zweckverband Wasserversorgung Kleine Kinzig stammt. Letztere gewinnt das Wasser in der Talsperre Reinerzau. Im Zuge der Aufbereitung wird dem Leitungswasser für Schramberg Natriumhypochloritlösung zur Desinfektion zugegeben, bevor es über ein 132 Kilometer langes Leitungsnetz an die Haushalte verteilt wird. Der Grenzwert der Chlorgaszugabe wird dabei jederzeit eingehalten beziehungsweise weit unterschritten. Die Wasserqualität in Schramberg wird regelmäßig in einem neutralen Labor überprüft. Bei diesen Analysen erreicht das Wasser immer wieder Bestnoten.

    Hohe Karbonathärte, geringe Nichtkarbonathärte

    Mit einer ermittelten Wasserhärte von 10,5 °dH ist das Trinkwasser für Schramberg gemäß des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes im Härtebereich „mittel“ einzuordnen. Der überwiegende Anteil der Wasserhärte in Schramberg ist mit 10 °dH der Karbonathärte geschuldet, während die Nichtkarbonathärte und damit die Neutralsalze eine untergeordnete Rolle spielen. Das ist ein großer Vorteil in korrosions-chemischer Hinsicht.