• Wasserhärte in Rheinbach

    Das Wasserwerk Rheinbach bezieht das Trinkwasser für Rheinbach vom Wahnbachtalsperrenverband (WTV) in Siegburg-Siegelsknippen. Dieser gewinnt neben dem Oberflächenwasser aus der Wahnbachtalsperre (65 Prozent) auch Grundwasser im unterem Sieggebiet nahe Sankt Augustin-Meindorf (rund 27 Prozent) und aus Brunnen im Hennefer Siegbogen (rund 8 Prozent). Nach der Aufbereitung werden alle Wässer zusammengeführt und als Mischwasser an die Verbraucher abgegeben. Dem WTV obliegt auch die Sicherstellung der Wasserqualität in Rheinbach. Das breite Untersuchungsspektrum erstreckt sich von Proben aus den Oberflächengewässern und dem Grundwasser über Wasser aus den Aufbereitungsprozessen bis hin zum fertigen Trinkwasser.

    Auf zusätzliche Wasserenthärter kann verzichtet werden

    Die Wasserhärte in Rheinbach schwankt zwischen 5 und 8 °dH und entspricht damit dem Härtebereich „weich“. Die geringe Wasserhärte bietet den Vorteil, dass deutlich weniger Wasch- und Reinigungsmittel erforderlich sind als bei hartem Wasser. Außerdem sind für das Leitungswasser in Rheinbach keine zusätzlichen Wasserenthärter für die Waschmaschine nötig, da so gut wie kein Kalk ausfällt. Rheinbach ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen im Rhein-Sieg-Kreis im Regierungsbezirk Köln und befindet sich ca. 84 Kilometer südlich von Düsseldorf.