• Wasserhärte in Reinheim

    Das Trinkwasser für Reinheim wird zu circa 99 Prozent in eigenen Gewinnungsgebieten gefördert. Lediglich rund ein Prozent wird von Groß-Bieberau und Ober-Ramstadt bezogen. Das Wasser von Groß-Bieberau dient der Versorgung des Wochenendhausgebietes „Windlücke“, das aus Ober- Ramstadt zur Versorgung einer Hochzone. Zuständig für die Förderung und die Verteilung Wassers sind die örtlichen Stadtwerke, die auch dem Ober-Ramstadter Stadtteil Wembach-Hahn sowie dem Groß-Bieberauer Weiler Hippelsbach frisches Trinkwasser liefern.

    Zentrale Wasserenthärtung senkt Verkalkungsrisiko für Haushaltsgeräte

    Das aus sechs eigenen Brunnen in den Gersprenzauen geförderte Leitungswasser für Reinheim entspricht mit einer natürlichen Wasserhärte von 24 bis 27 °dH dem Härtebereich „hart“. Nach der zentralen Enthärtung durch das Verfahren der Langsamkarbonisierung ergibt sich eine Ausgangshärte von 14 bis 16 °dH. Damit liegt die Wasserhärte in Reinheim zwar immer noch im höchsten Härtegrad, allerdings ist der Anteil an Härtebildnern deutlich niedriger als beim Rohwasser. Dadurch sinkt auch die Verkalkungsgefahr für Wasch- und Spülmaschinen, Wasserkocher und Kaffeemaschinen. Reinheim ist eine Stadt in Hessen im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Regierungsbezirk Darmstadt und befindet sich ca. 46 Kilometer südlich von Aschaffenburg.