• Wasserhärte in Northeim

    Der Grundstein für die zentrale Trinkwasserversorgung in Northeim wurde 1902 gelegt. In diesem Jahr ging das Wasserwerk Streitföhr in Betrieb, das bis heute das Leitungswasser für Northeim liefert. Gefördert wird das kostbare Nass aus bis zu 75 Metern Tiefe. Um eine gleichbleibende Wasserqualität in Northeim sicherzustellen, lassen die örtlichen Stadtwerke das Wasser regelmäßig von einem durch das Land Niedersachsen zugelassenen Labor überprüfen. Zusätzlich wird das Trinkwasser für Northeim vom Fachdienst Gesundheitsdienste des Landkreises überwacht.

    Hartes Wasser kann Haushaltsgeräte beschädigen

    Aufgrund der örtlichen geologischen Bodenverhältnisse enthält das Northeimer Wasser viele Mineralien wie Kalzium und Magnesium. Mit einer Wasserhärte von 24,3 °dH ist es im Härtebereich „hart“ einzustufen. Für den Menschen ist das gesund. Jedoch können sich überall dort, wo das harte Wasser erhitzt wird, Kalkablagerungen bilden. Um daraus resultierende Schäden zu vermeiden, sollten Wasch- und Spülmittel entsprechend der hohen Wasserhärte in Northeim dosiert werden. Bei höheren Waschtemperaturen empfiehlt sich außerdem ein zusätzlicher Wasserenthärter. Northeim ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Northeim und befindet sich ca. 20 Kilometer nördlich von Göttingen und 69 Kilometer südlich von Hildesheim.