• Wasserhärte in Neu-Isenburg

    Neu-Isenburg ist hinsichtlich der Trinkwasserversorgung völlig autark. Gewonnen wird das Leitungswasser für Neu-Isenburg über dreizehn Brunnen, die bis zu 150 Meter tief in die Erde führen. Elf davon befinden sich im Wald innerhalb des Stadtgebietes der Kernstadt, die anderen beiden im Stadtteil Zeppelinheim. Der größte Brunnen kann stündlich bis zu 350.000 Liter fördern. Das entspricht mehr als 2.000 durchschnittlichen Badewannenfüllungen. Zwischengespeichert wird das Trinkwasser für Neu-Isenburg in zwei klimatisierten Behältern mit einem Gesamtfassungsvermögen von acht Millionen Litern.

    Regelmäßige Kontrollen gewährleisten hohe Qualität

    Mehrmals jährlich wird die Wasserqualität in Neu-Isenburg anhand von Proben kontrolliert. Dabei wird zugleich auch die Wasserhärte festgestellt, die mit circa 8 bis 8,5 °dH im weichen bis unteren mittleren Härtebereich liegt. Weiches Wasser ist nicht nur günstiger für alle Anwendungen, für welche das Wasser erhitzt wird. Es bietet auch Vorteile beim Gießen von Zimmerpflanzen und bei der Zubereitung von Kaffee oder Tee. Die Verkalkungsgefahr ist bei dieser niedrigen Wasserhärte gering.