• Wasserversorgung und Wasserhärte in Lüneburg

    Das Trinkwasser in Deutschland ist das am besten kontrollierte Lebensmittel und muss überall sehr hohen Anforderungen genügen. Doch die Qualität des Wassers in Lüneburg ist eine ganz besondere und wohl eine der besten überhaupt. Auch die angenehme Wasserhärte begeistert. Aus diesem Grund hat sich hier sogar die Firma Apollinaris angesiedelt und betreibt über eigene Brunnen die Trinkwasserförderung, unter anderem für das inzwischen bundesweit bekannte Produkt Vio. Der Bedarf steigt von Jahr zu Jahr und das Unternehmen will zusätzliches Wasser fördern.

    Weiterhin steht in Lüneburg der wahrscheinlich älteste Wasserturm Deutschlands. Er stammt aus dem Jahr 1530/31 und hieß damals Abtswasserkunst. Er war eine Reaktion auf die recht schlechte Versorgungslage mit Wasser, da die Stadt auf einer Schicht aus Gips und Salz liegt, unter der das Grundwasser unter anderem salzig war. 1907 wurde ein neuer Wasserturm gebaut, der in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts stillgelegt wurde und nun unter Denkmalschutz steht. Er wird heute für eine Dauerausstellung über die Ressource Wasser, als Aussichtsturm und für diverse Veranstaltungen genutzt.

    Lüneburg holt das Wasser aus der Tiefe

    Seit dem Jahr 2002 zeichnet die Firma Purena für die Trinkwasserversorgung der Stadt Lüneburg und etlicher Samtgemeinden verantwortlich. Das Unternehmen aus Wolfenbüttel kennt sich schon seit 1930 in Sachen Wasserversorgung aus. 13 Brunnen fördern das Nass aus einer Tiefe bis zu 220 Metern aus den Regionen Tiergarten und Düvelsbrook. Genutzt wird auch der Trinkwasserbehälter Steinhöhe, der bis zu 12.000 Kubikmeter Wasser speichern kann und so zuverlässig für einen gleichmäßigen Druck und eine nahtlose Versorgung der Bevölkerung sorgt.

    Leistungsfähige Technik

    Das Wasserwerk Rote Bleiche vereint das Wasser aus 13 Brunnen und befreit es nur von Eisen, Mangan, natürlicher Kohlensäure und Schwefelwasserstoff, denn die Wasserqualität für Lüneburg ist so hervorragend, dass nicht viel mehr nötig ist. Zwei Reinwasserzwischenbehälter von je 2.000 Kubikmetern nehmen das fertige Wasser auf, regulieren dadurch die Schwankungen und versorgen neben der Stadt Lüneburg und dem erwähnten Trinkwasserbehälter auch die Samtgemeinde Ostheide und den Wasserbeschaffungsverband Lüneburg-Süd.

    Selbstverständlich wurde das Wasserwerk immer wieder modernisiert und an die neuesten Anforderungen für Sicherheit und technischen Standard angepasst. So wird die einwandfreie und sichere Versorgung mit bestem Trinkwasser gewährleistet.

    Die Wasserhärte in Lüneburg

    Die Wasserhärte in Lüneburg ist im Bereich weich angesiedelt. Das freut die Teetrinker, die für ein pures Aroma gern weiches Wasser benutzen. Es bedeutet darüber hinaus, dass die Wasch- und Reinigungsmittel sparsam dosiert werden können. Dazu werden am besten die Angaben der Hersteller auf den Verpackungen beachtet. Außerdem müssen die elektrischen Geräte kaum entkalkt werden, denn für den Kalk sind Magnesium und Kalzium verantwortlich, die hier kaum vorkommen. Das Wasser in Lüneburg ist natürlich für die Verwendung als Basis für Säuglingsnahrung sehr gut geeignet und schmeckt auch direkt aus dem Hahn (wobei für die Qualität der direkten Zuleitungsrohre ab Hausanschluss die Hauseigentümer selbst verantwortlich sind).

    Lüneburg liegt in Niedersachsen südöstlich von Hamburg und noröstlich von Celle.

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