• Wasserhärte in Lohne (Oldenburg)

    Die Stadt Lohne bei Oldenburg erhält ihr Trinkwasser aus den Wasserwerken Holdorf und Großenkneten des Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV). Letzteres ist seit 1970 in Betrieb. Es gewinnt sein Rohwasser über 55 Vertikalbrunnen mit Filtertiefen von 52 bis 88 Metern. Das Wasserwerk Holdorf wurde im Jahr 2000 in Dienst gestellt. Hier gelangt das Wasser über 14 Vertikalbrunnen mit Filtertiefen von 20 bis 65 Metern an die Oberfläche. Zur Gewährleistung einer optimalen Wasserqualität für Lohne werden beide Wässer mit Sauerstoff angereichert und von Eisen und Mangan befreit. Außerdem wird der pH-Wert eingestellt, um den korrosiven Eigenschaften des Leitungswassers für Lohne entgegenzuwirken.

    Geringer Waschmittelbedarf gut für die Umwelt

    Mit knapp 7 °dH entspricht das Trinkwasser für Lohne dem Härtebereich „weich“. Das bietet große Vorteile für die Umwelt, da deutlich weniger Waschmittel benötigt werden als bei höheren Wasserhärten. Auf zusätzliche Wasserenthärter für die Waschmaschine kann verzichtet werden. Auch der Einbau privater Enthärtungsanlagen ist aufgrund der geringen Wasserhärte ihn Lohne nicht sinnvoll. Lohne (Oldenburg) ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Vechta und befindet sich ca. 36 Kilometer südlich von Cloppenburg und ca. 55 Kilometer nördlich von Osnabrück.