• Wasserversorgung und Wasserhärte in Heilbronn

    Die Wasserhärte in Heilbronn – je nach Stadtteil mittelhoch oder hoch

    In Heilbronn sorgt die Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG) im Auftrag der Stadtwerke Heilbronn für sauberes Trinkwasser. Sie plant und baut die hierfür nötigen Anlagen, hält sie instand und übernimmt sämtliche Aufgaben bei der Trinkwasserversorgung von der Verteilung des Wassers an die einzelnen Abnehmer bis hin zur Abrechnung. Neben der Stadt Heilbronn ist die HVG auch für viele andere Gemeinden in der Region zuständig. Aus diesem Grund betreibt sie 80 Wasserstationen und Pumpwerke, ein rund 1200 Kilometer langes Rohrleitungsnetz und 70 Wasserbehälter, die als Speicher dienen. Mit ihnen stellt sie sicher, dass selbst in Zeiten mit extrem hohem Verbrauch genügend Trinkwasser zur Verfügung steht.

    Wasser für Heilbronn – aus Brunnen und aus dem Bodensee

    Für die Versorgung sämtlicher Einwohner von Heilbronn und der dort ansässigen Unternehmen sowie der Gemeinde Nordheim sind pro Jahr rund 7,5 Millionen Kubikmeter Wasser erforderlich. Es stammt zum Teil aus Brunnen und zum Teil aus dem Bodensee. Das Wasser aus diesen beiden Quellen wird stets gemischt, daher enthält das Leitungswasser in Heilbronn immer einen Teil Grundwasser und einen Teil Bodenseewasser.

    Um jederzeit eine gute Qualität des Trinkwassers sicherstellen zu können, betreibt die HVG ein eigenes Labor. In ihm wird neben Tests auf gesundheitsschädigende Substanzen auch die Wasserhärte festgestellt. Sie ist abhängig vom Gehalt an Calcium und Magnesium. Diese beiden Mineralstoffe haben einen positiven Effekt auf die menschliche Gesundheit, werden jedoch oft als nachteilig empfunden, weil sie Kalkflecken hinterlassen und an Geräten wie Kaffeemaschinen Verkalkungen verursachen. Objektiv betrachtet ist eine hohe Wasserhärte jedoch keineswegs nachteilig.

    Die Wasserhärte in Heilbronn – meist zwischen 9 und 18 °dH

    In Heilbronn ist die Wasserhärte vom Wohn- beziehungsweise Firmensitz abhängig. Die Stadtwerke Heilbronn stellen auf ihrer Internetseite deshalb eine Liste zur Verfügung, auf der sich anhand des Straßennamens die Wasserhärte des eigenen Trinkwassers ermitteln lässt. Sie ist in den einzelnen Stadtgebieten recht unterschiedlich, denn während Anwohner der Hölderlinstraße Leitungswasser mit einer Wasserhärte von nur 9 °dH erhalten, liegt die Wasserhärte auf dem Hipfelhof bei 25 °dH. Bei einem Wert von weniger als 8,4 ° deutscher Härte ist das Wasser weich, bei einer Wasserhärte zwischen 8,4 und 14 °dH mittelhart und bei einem Wert von mehr als 14 °dH hart. Weiches Wasser ist in keinem Teil der Stadt verfügbar, deshalb bekommen alle Haushalte und Firmen in Heilbronn mittelhartes oder hartes Wasser.

    Fazit

    In Heilbronn erhalten nur einige wenige Verbraucher sehr hartes Wasser, denn in den meisten Fällen liegt die Wasserhärte bei 9 bis 18 °dH. Weil die Wasserhärte einen entscheidenden Einfluss auf die Wirkung von Waschmitteln hat, ist es jedoch wichtig, in der Liste der Stadtwerke nachzuschauen, zu welchem Härtebereich das eigene Leitungswasser zählt. Darüber hinaus ist eine Entkalkung von Geräten umso häufiger erforderlich, je härter das Wasser ist.

    Heilbronn liegt in Baden-Württemberg südöstlich von Heidelberg und nördlich von Stuttgart.

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