• Wasserversorgung und Wasserhärte in Hamburg

    Zwei Millionen Menschen in Hamburg verbrauchen täglich Wasser. Erfahren Sie hier, wie das Grundwasser zu Ihnen nach Hause gelangt und wie die Wasserqualität und Wasserhärte in Hamburg aussehen.

    Wasserversorgung in Hamburg

    Die Hamburger Wasserwerke GmbH, meist Hamburg Wasser genannt, versorgt zwei Millionen Menschen in Hamburg und umliegenden Gemeinden täglich mit frischem, qualitativ hochwertigem Trinkwasser. Was für Verbraucher zum normalen Alltag gehört, benötigt jedoch eine umfassende Organisation und ständige Qualitätskontrolle.

    Woher stammt das Hamburger Wasser?

    Das Leitungswasser in Hamburg stammt komplett aus Grundwasservorkommen. 17 Wasserwerke pumpen aus teilweise bis zu über 400 Meter tiefen Brunnen das Wasser ab. Einige dieser Brunnen nutzen regionale Grundwasservorkommen, zum Beispiel in Blankenese oder Curslack. Das Hauptpumpwerk liegt in Rothenburgsort. Ein Teil der Wasserwerke liegt auch weiter von Hamburg entfernt und transportiert Wasser aus Schleswig- Holstein und aus der Nordheide zu Hamburger Verbrauchern.

    Schutz von Grundwasser und Wasserqualität in Hamburg

    Bevor Regen zu Grundwasser wird, sickert es über mehrere Wochen hinweg durch Sand, Kies und unterschiedliche Gesteinsschichten. Dabei wird das Wasser gefiltert und nimmt Mineralien auf. Das führt zu der hohen Reinheit und relativ hohen Wasserhärte in Hamburg. Reinheit und Wasserqualität werden ständig durch mikrobiologische und chemische Untersuchungen überprüft.

    Um die Wasserqualität in Hamburg auch langfristig zu gewährleisten, gelten in den Wasserförderungsgebieten besondere Schutzmaßnahmen. Der Versorger Hamburg Wasser arbeitet außerdem eng mit Vertretern von Landwirtschaft und Gartenbau zusammen, damit das Grundwasser in Wasserschutzgebieten nicht durch landwirtschaftliche Nutzung (zum Beispiel Düngung) belastet wird.

    Die Wasserhärte in Hamburg

    Bei seinem Weg ins Grundwasser nimmt das Regenwasser Mineralien auf. Darunter befinden sich auch „Härtebildner“. Das sind vor allem Magnesium und Calcium, die im Trinkwasser beim Verbraucher für einen guten Geschmack und eine gute Mineralstoffversorgung sorgen. Allerdings bewirkt kalkhaltiges (hartes) Wasser, dass mehr Waschmittel und Spülmittel nötig sind und sich Kalkablagerungen bilden können. Tee und Kaffee schmeckt vielen Menschen besser, wenn es mit weichem Wasser zubereitet wird. Die Wasserhärte in Hamburg hängt vom Stadtteil ab und kann hart, mittel oder weich sein. Die Wasserqualität ist jedoch in allen Stadtteilen gleich gut.

    Wasserhärte in Hamburg hängt vom Stadtteil ab

    Die Wasserhärte in Hamburg ist unterschiedlich, da verschiedene Stadtteile von unterschiedlichen Wasserwerken versorgt werden. Weiches Wasser mit weniger als 8,4 °dH (Grad deutscher Härte) haben Harburg, Ottensen, Wandsbek und Altona-Altstadt. In den Bereichen Elmsbüttel, Nord, Bahrenfeld Nord-Ost und Lurup-Ost findet man die Wasserhärte mittelhart bis hart. In allen anderen Teilen Hamburgs ist das Leitungswasser mittelhart.

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