• Wasserhärte in Füssen

    Die Versorgung mit Trinkwasser in Füssen erfolgt über ein weitverzweigtes, mehr als 170 Kilometer langes Leitungsnetz. Darüber hinaus betreiben die örtlichen Stadtwerke zwei Tiefbrunnen in Alterschrofen, mehrere Pumpwerke und Druckerhöhungsanlagen sowie sechs Hochbehälter mit einem Gesamtfassungsvermögen von 6.100 Kubikmetern. Hochmoderne Mess-, Regel- und Steuerungsanlagen gewährleisten einen sicheren Transport des Wassers, während permanente mikrobiologische und chemische Wasseruntersuchungen eine hohe Wasserqualität in Füssen sicherstellen. Alle Parameter, darunter auch der Nitratgehalt, liegen deutlich unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte.

    Kaum Verkalkungsprobleme durch Füssener Trinkwasser

    Das Leitungswasser in Füssen entspricht mit 11 bis 12 °dH dem mittleren Härtebereich. Das kostbare Nass enthält genügend Mineralien für einen vollmundigen Geschmack, bedeutet aber noch keine allzu große Gefahr für Haushaltsgeräte. Kalkablagerungen lassen sich bei dieser Wasserhärte bereits vermeiden, indem Wasch- und Spülmittel entsprechend der Herstellervorgaben für den mittleren Härtegrad dosiert werden. Zusätzliche Wasserenthärter sind dank der relativ geringen Wasserhärte in Füssen nicht erforderlich. Kalk in Wasserkochern und Kaffeemaschinen lässt sich problemlos mit Essig- oder Zitronensäure entfernen. Füssen ist eine Stadt in Bayern im Landkreis Ostallgäu im Regierungsbezirk Schwaben und befindet sich ca. 133 Kilometer südwestlich von München.