• Wasserversorgung und Wasserhärte in Fürth

    Die Wasserhärte in Fürth – im größten Teil des Stadtgebiets hoch

    Das Leitungswasser für die Bewohner von Fürth und die dort ansässigen Unternehmen stammt von der infra Fürth. Sie betreibt auch Photovoltaikanlagen und ist an zwei Windparks und einer Windkraftanlage beteiligt. Die infra sorgt durch ihre Parkhäuser außerdem für ausreichend Parkraum und ist für den öffentlichen Nahverkehr zuständig.

    Trinkwasser für Fürth – aus den Wasserwerken im Rednitztal, im Knoblauchsland und Guggenmühl

    Das Trinkwasser, das die infra in das Rohrleitungsnetz von Fürth einspeist, stammt ausschließlich aus Grundwasservorkommen und wird in drei Wasserwerken aufbereitet. Mit dem Wasser aus dem Werk im Rednitztal lässt sich etwa die Hälfte des Gesamtbedarfs der Stadt abdecken. Dieses Werk verfügt über 82 Brunnen, über die es das Grundwasser in die Aufbereitungsanlage fördert. Dort wird es unter anderem gefiltert, belüftet und mit Ozon behandelt.

    Das Wasserwerk Guggenmühle liefert weitere 43 Prozent des gesamten Wasserbedarfs. Es fördert mit 20 Brunnen Grundwasser, das mit Sauerstoff angereichert und von aggressiver Kohlensäure befreit wird. Die übrigen sieben Prozent stammen aus dem Wasserwerk im Knoblauchsland, das mit sieben Trinkwasserbrunnen ausgestattet ist.

    Nach der Aufbereitung erfolgt eine Zwischenspeicherung in Reinwasserbehältern. Von dort strömt

    das Wasser in das Rohrleitungsnetz sowie in die Hochbehälter und in den Wasserturm. Durch diese erneute Speicherung lassen sich Verbrauchsspitzen abdecken, sodass jederzeit genügend Trinkwasser zur Verfügung steht. Das Gesamtspeichervolumen sämtlicher Behälter in Fürth liegt bei etwa 31.500 Kubikmetern.

    Die Wasserhärte in Fürth – abhängig vom Wohn- beziehungsweise Firmensitz

    Weil in Fürth das Trinkwasser aus drei verschiedenen Quellen stammt, unterscheiden sich die Inhaltsstoffe und die Wasserhärte in den einzelnen Stadtteilen. Die Niederdruckzone umfasst die Innenstadt, die Südstadt, Dambach und Weikershof. Zur Hochdruckzone gehören Atzenhof, Flexdorf, Oberfürberg, Unterfürberg, Ronhof, Unterfarrnbach, Burgfarrnbach, Espan, Hardhöhe, Poppenreuth, Ritzmannshof, Vach und der Bestand der Baugenossenschaft Eigenes Heim. Das Knoblauchsland besteht aus den Stadtteilen Bislohe, Herboldshof, Mannhof, Stadeln, Braunsbach, Kronach, Sack und Steinach.

    In der Niederdruckzone beträgt die Wasserhärte 13,8 °dH. Dieser Wert liegt im oberen Bereich des Härtebereichs mittel, denn ab 14 °dH wird Leitungswasser als hart eingestuft. Das Trinkwasser in der Hochdruckzone ist dagegen eindeutig hart, denn es hat eine Wasserhärte von 17,2 °dH. Gleiches gilt für das Knoblauchsland, wo die Wasserhärte ebenfalls bei 17,2 °dH liegt.

    Fazit

    Mit Ausnahme der Innenstadt, der Südstadt und der Ortsteile Dambach und Weikershof, die Trinkwasser mit einer mittleren Wasserhärte bekommen, ist das Leitungswasser in Fürth hart. In solch hartem Wasser schäumt Seife aufgrund der unlöslichen Kalzium- und Magnesiumsalze schlechter als in weichem Wasser, deshalb ist bei Waschmitteln eine höhere Dosierung erforderlich. In Gebieten mit hoher Wasserhärte kommt es außerdem schneller zu einer Verkalkung von Geräten. Dementsprechend sollte eine Entkalkung in kürzeren Zeitabständen erfolgen.

    Fürth liegt in Bayern zwischen Erlangen im Norden und Nürnberg im Süden.

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