• Wasserhärte in Friedrichsdorf

    Zum überwiegenden Teil stammt das Trinkwasser für Friedrichsdorf aus Schürfungen, Tiefbrunnen und Stollen entlang des Taunuskamms, im Köpperner Tal und im Bottigtal. Die in diesen Gebieten verfügbaren Grundwasservorkommen reichen allerdings nicht aus, um den gesamten Wasserbedarf der Stadt zu decken. Deshalb wird ein Teil des Leitungswassers für Friedrichsdorf über ein Fernwassernetz aus Gewinnungsanlagen im Vogelsberg bezogen.

    Höherer Härtebildneranteil durch Rückgang des weichen Grundwassers

    Das im Taunus geförderte Grundwasser ist unterschiedlich stark mineralisiert. Daraus ergeben sich verschiedene Wasserhärten für Friedrichsdorf. Im Kernbereich der Stadt liegt die Wasserhärte mit 9,2 °dH im mittleren Härtebereich, in den Versorgungsgebieten Dillingen, Seulberg, Burgholzhausen und Köppern hingegen mit 3,7 bis 8,2 °dH im Härtebereich „weich“. Der verfügbare Anteil an sehr weichem Grundwasser hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich reduziert. Die dafür erforderliche Anpassung der Aufbereitungstechnik führte im Versorgungsgebiet Köppern zu einer Erhöhung des Kalzium- und Magnesiumanteils. Auf die Wasserqualität in Friedrichsdorf hat dies aber keinen Einfluss.