• Wasserversorgung und Wasserhärte in Düren

    Die Wasserhärte in Düren – je nach Stadtteil niedrig bis mittelhoch

    In der Stadt Düren sind die Stadtwerke Düren und weitere Versorger aus der Region für die Trinkwasserversorgung zuständig. Die meisten Privathaushalte und Unternehmen werden jedoch von den Stadtwerken Düren beliefert. Sie beziehen das Wasser zu etwa 60 Prozent vom Wasserwerk an der Wehebachtalsperre. Eine weitere Bezugsquelle ist das Wasserwerk Concordia Kreuzau. In ihren Wasserwerken Ellen und Obermaubach sowie der Wassergewinnungsanlage Dr. Overhues-Allee bereiten die Stadtwerke Düren jedoch auch selbst Trinkwasser auf. Das Wasserwerk Obermaubach ist gleichzeitig der Knotenpunkt für die Rohrleitungen, durch die das Wasser von der Wehebachtalsperre nach Düren fließt. Dieses Werk stellt außerdem die Versorgung in einem Notfall sicher und ist Sitz des Labors. In ihm überprüfen die Stadtwerke Düren laufend die Qualität des Trinkwassers und stellen die Wasserhärte fest.

    Trinkwasser für Düren – von den Stadtwerken und anderen Versorgern

    Die Lieferung des Trinkwasser an die Haushalte und Firmen in Düren erfolgt in den einzelnen Stadtteilen auf unterschiedliche Weise. In den Ortsteilen Arnoldsweiler, Birkesdorf, Gürzenich, Hoven, Mariaweiler, Merken, Merzenich, Neu-Morschenich und Rölsdorf sowie im Zentrum der Stadt fließt Mischwasser aus den Wasserwerken Dr. Overhues-Allee und Ellen sowie dem Wasserbehälter Hemgenberg. Privathaushalte und Unternehmen in Berzbuir, Birgel und Kufferath erhalten dagegen ausschließlich Wasser aus dem Behälter Hemgenberg. Sowohl Mischwasser als auch Leitungswasser, das nur aus dem Wasserbehälter Hemgenberg stammt, bekommen die Bewohner von Krauthausen, Lendersdorf und Niederau. In Düren werden einige Ortsteile außerdem von anderen Versorgern beliefert. Für die Ortsteile Derichsweiler, Echtz und Konzendorf ist der Wasserleitungszweckverband (WLZV) Langerwehe und für Morschenich das Verbandswasserwerk Aldenhoven zuständig.

    Die Wasserhärte in Düren – abhängig von der Herkunft des Wassers

    Aufgrund der Tatsache, dass in der Stadt Düren das Trinkwasser aus verschiedenen Quellen stammt, unterscheidet sich die Wasserhärte in den einzelnen Stadtteilen. In Berzbuir, Birgel und Kufferath liegt sie bei 0,61 beziehungsweise 0,62 Millimol Calciumcarbonat pro Liter. In diesen Stadtbezirken ist das Wasser daher weich. Gleiches gilt für die Ortsteile Krauthausen und Niederau. Alle anderen Stadtteile erhalten mittelhartes Wasser. Dort liegt die Wasserhärte zwischen 1,64 und 1,89 mmol/l. Allein in Morschenich, das vom Verbandswasserwerk Aldenhoven beliefert wird, ist die Wasserhärte mit einem Calciumcarbonatgehalt von 2,26 mmol etwas höher.

    Fazit

    In Düren erhalten alle Privathaushalte und Firmen weiches oder mittelhartes Wasser. Es enthält nur wenig Calcium und Magnesium, die unlösbare Verbindungen miteinander eingehen und dadurch zu Kalkablagerungen führen können. Die niedrige bis mittlere Wasserhärte in Düren lässt Geräte daher nicht so schnell verkalken. Dementsprechend kann eine Entkalkung in größeren Zeitabständen erfolgen. Die relativ niedrige Wasserhärte ermöglicht außerdem eine sparsame Dosierung von Waschpulver und anderen Reinigern. Sie entfalten in weichem Wasser schon in einer geringen Menge ihre Wirkung.

    Düren liegt in Nordrhein-Westfalen zwischen Aachen im Westen und Köln im Osten.

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