• Wasserqualität und Wasserhärte in Dresden

    Bis das Trinkwasser in Dresden den Verbraucher erreicht, sind viele Schritte nötig. Lesen Sie hier, wie die Wasserversorgung in der Landehauptstadt funktioniert, wie die Wasserqualität gewährleistet wird und wie die Werte für die Wasserhärte in Dresden liegen.

    Wasserversorgung in Dresden

    Das Trinkwasser in Dresden stammt aus verschiedenen Wasserwerken, die auf unterschiedliche Art Wasser gewinnen. Die Wasserwerke Tolkewitz und Hosterwitz fördern Rohwasser aus dem Uferfiltrat der Elbe und aus dem Grundwasser in der Nähe der Elbe. Im Wasserwerk Coschütz wird Wasser von den Talsperren Klingenberg und Lehnmühle im östlichen Erzgebirge gefördert. Das Wasserwerk Alberstadt gewinnt Wasser aus dem Grundwasser der Dresdner Heide. Ein Teil des Dresdner Nordens (zum Beispiel Schönborn und Marsdorf) wird vom Trinkwasserzweckverband Röderaue versorgt.

    Für die Zukunft gerüstet

    Um Klimaveränderungen und deren Folgen wie Trockenperioden und Überschwemmungen abzufangen, sorgt Dresden heute schon vor. Die Talsperren dienen als Wasserspeicher. Den Ausfall einzelner Wasserwerke können die anderen Werke im Notfall problemlos kompensieren. Das war während dem Hochwasser 2013 bereits nötig, bei dem das Elbwasserwerk überflutet war und vorübergehend außer Betrieb genommen werden musste. Als Vorsorge dient auch die Einrichtung von Wasserschutzgebieten sowie die Verringerung des Wasserverbrauchs. In Dresden wurden 1990 noch 155 Liter Wasser pro Kopf verbraucht. Heute sind es durch ein verändertes Verbraucherverhalten und wassersparende Technologien nur noch rund 96 Liter.

    Hohe Wasserqualität in Dresden

    Das Dresdner Wasser ist von sehr hoher Qualität. Dies wird erreicht, indem das Trinkwasser vor dem Einspeisen in das öffentliche Netz gereinigt und ständig analysiert wird. Jedes Jahr werden insgesamt rund 12.000 Wasserproben untersucht, um die hohe Qualität und die Freiheit von Schadstoffen stets zu gewährleisten. In zertifizierten Labors werden die Wasserwerte und die Wasserhärte in Dresden bestimmt. Zusätzlich überprüft das Dresdner Gesundheitsamt regelmäßig die Wasserqualität von Brunnen und Quellen.

    Die Wasserhärte in Dresden

    Je nach Wasserbedarf kann das Wasser in Dresden zu verschiedenen Teilen aus den unterschiedlichen Wasserwerken stammen. Dadurch sind auch die Wasserwerte und Wasserhärte in Dresden nicht immer einheitlich. Die Wasserhärte in Dresden liegt vorwiegend im Bereich „mittelhart“, zum Teil auch im Härtebereich „weich“.

    Was bedeutet das? Die Wasserhärte wird in drei Härtebereiche eingeteilt, je nach dem Gehalt an gelösten Calcium- und Magnesiumverbindungen. Ein Wasser bis zu 8,4°dH (Grad deutscher Härte) gilt als „weich“, bis 14°dH als „mittel“, darüber als „hart“. Bei den meisten Messungen lag die Wasserhärte in Dresden bei 8 bis 10°dH und damit im Bereich weich bis mittel.

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