• Wasserversorgung und Wasserhärte in Cottbus

    Die Wasserhärte in Cottbus – durch den relativ hohen Calcium- und Magnesiumgehalt hoch

    In der Stadt Cottbus sorgt die Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG (LWG) für eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Sie beliefert weitere acht Gemeinden in der näheren Umgebung und ist dadurch für rund 130.000 Bürger zuständig. Um für all diese Menschen genügend Leitungswasser zur Verfügung stellen zu können, betreibt sie ein insgesamt rund 660 Kilometer langes Rohrleitungsnetz und sieben Wasserwerke, in denen die pro Jahr erforderlichen 4,8 Millionen Kubikmeter Wasser aufbereitet werden. Die Privathaushalte und Firmen in Cottbus werden von den Wasserwerken Cottbus-Sachsendorf und Cottbus-Fehrower Weg beliefert.

    Trinkwasser für Cottbus – aus den Wasserwerken Sachsendorf und Fehrower Weg

    Die Wasserwerke Cottbus-Sachsendorf und Cottbus-Fehrower Weg gewinnen Grundwasser aus zahlreichen Brunnen. Es wird in einem mehrstufigen Prozess aufbereitet und unter anderem entsäuert und belüftet. Darüber hinaus werden natürliche, aber unerwünschte Inhaltsstoffe wie Mangan, Eisen und Kohlensäure entfernt. Schadstoffe und Krankheitserreger sind in diesem Grundwasser dagegen nicht enthalten. Die Aufbereitung kann daher durch naturnahe Verfahren erfolgen.

    Das Wasserwerk Cottbus-Fehrower Weg hat eine Kapazität von etwa 7200 Kubikmetern pro Tag, das Werk Cottbus-Sachsendorf kann täglich rund 21.500 Kubikmeter Wasser liefern. Mit dieser Kapazität ist es eines der größten Wasserwerke in ganz Brandenburg. Eine weitere Besonderheit dieses Werks ist die Solaranlage. Sie liefert den Strom, der für den Betrieb der Pumpen erforderlich ist. Um die Solaranlage bestmöglich nutzen zu können, sind die Pumpen hauptsächlich tagsüber eingeschaltet. Auf dem Werksgelände in Cottbus-Sachsendorf befindet sich außerdem der Wasserturm. In ihm wird das aufbereitete Trinkwasser zwischengespeichert, damit auch in Zeiten mit hohem Verbrauch ausreichend Wasser zur Verfügung steht.

    Die Wasserhärte in Cottbus – leicht unterschiedlich in den Versorgungsgebieten der beiden Wasserwerke

    Im Hinblick auf die Wasserhärte gibt es in Cottbus kleine Unterschiede. Das Wasser aus dem Werk Fehrower Weg hat eine durchschnittliche Wasserhärte von 2,6 Millimol Calciumcarbonat pro Liter, beim Wasser aus dem Werk Sachsendorf sind es im Durchschnitt 2,7 mmol/l. Diese kleine Differenz fällt jedoch kaum ins Gewicht, denn ab einer Wasserhärte von 2,5 mmol/l wird Leitungswasser als hart eingestuft.

    Fazit

    Eine hohe Wasserhärte wird von vielen Menschen als nachteilig angesehen, denn sie führt schnell zu Kalkablagerungen auf Fliesen und anderen Oberflächen und lässt Geräte, in denen Wasser erhitzt wird, schneller verkalken. Mit geeigneten Reinigungsmitteln und einer regelmäßigen Entkalkung von Kaffeemaschinen und Co. lassen sich diese Probleme jedoch lösen. Außer acht gelassen wird häufig der Vorteil von hartem Wasser. Es enthält um so mehr Calcium und Magnesium, je höher der Härtegrad ist. Beide Mineralien sind für den menschlichen Organismus äußerst wichtig, deshalb ist Leitungswasser mit einer hohen Wasserhärte gesund.

    Cottbus liegt in Brandenburg nahe der polnischen Grenze zwischen Frankfurt (Oder) im Nordosten und Dresden im Südwesten.

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