• Wasserqualität und Wasserhärte in Bremen

    Die Wasserhärte in Bremen ist niedrig, die Wasserqualität hingegen hoch. Lesen Sie hier, wie täglich sauberes Trinkwasser aus dem Wasserwerk Blumenthal und dem niedersächsischen Umland bis nach Bremen und Bremerhaven gelangt.

    Wasserversorgung in Bremen: 100 % Grundwasser

    Um Bremen, Bremerhaven und das nähere Umland mit Wasser zu versorgen, sind umfangreiche logistische Leistungen nötig. Das Wasser wird über große Hauptwasserleitungen verteilt, die sich in immer kleinere Wasserleitungen verzweigen. Insgesamt umfasst das Trinkwassernetz 2400 Kilometer Leitungen.

    Woher stammt das Bremer Grundwasser?

    Das Wasser in Bremen stammt aus Grundwasser. Rund ein Sechstel des Wasserbedarfs kann direkt in Bremen gedeckt werden. Das Wasserwerk in Bremen Blumenthal besitzt 12 tiefe Brunnen, in denen Grundwasser gefördert wird. Der Rest des Bremer Trinkwassers kommt aus dem niedersächsischen Umland. Dazu gehören die Harzwasserwerke (Schneeren, Liebenau und Ristedt), Wasserwerke im Trinkwasserverband Verden (Panzenberg und Wittkoppen) und auch das Wasserwerk Wildeshausen im Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverband.

    Sehr hohe Wasserqualität in Bremen und Bremerhaven

    Bevor rohes Grundwasser zum Verbraucher gelangen kann, wird es in den Wasserwerken zunächst aufbereitet. Dazu wird es gefiltert und auch von verschiedenen Stoffen befreit, die den Geruch und Geschmack beeinträchtigen können. Die Qualität das Trinkwassers in Bremen wird stetig überwacht. An verschiedenen Stellen im Leitungsnetz werden regelmäßig Proben entnommen und im Labor analysiert.

    Wer genaue Werte und die Wasserhärte in Bremen erfahren möchte, kann das in den umfangreichen Ergebnissen der Trinkwasseranalyse nachlesen, die von den Stadtwerken bereitgestellt werden. Hier zeigt sich, dass die Wasserqualität in Bremen sogar besser ist, als vom Gesetz gefordert. Wasserschutzgebiete schützen das Grundwasser, damit die Qualität auch in Zukunft so hoch bleibt.

    Die Wasserhärte in Bremen

    Der Härtebereich von Wasser gibt an, wie viel Calcium und Magnesium im Trinkwasser enthalten sind. Je härter das Wasser, desto mehr Waschmittel, Shampoo oder Spülmittel werden benötigt und desto leichter bilden sich Kalkablagerungen. Weiches Wasser schont also die Umwelt, da weniger Reinigungsmittel verbraucht werden.

    Die Wasserhärte in Bremen liegt fast im gesamten Stadtgebiet im Bereich „weich“. Der Härtebereich weich reicht bis zu einem Wert von 8,4°dH (Grad deutscher Härte). In den Versorgungsbereichen Bremen-Nord und Bremen-Stadt liegt die Wasserhärte bei rund 6,4 bzw. 6,3 °dH, im Bereich Bremen-Mahndorf bei 7,9°dH. Die Wasserhärte in Bremen Tenever liegt mit 14,4°dH hingegen im Bereich „mittel“.

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