Wasserversorgung und Wasserhärte in Berlin

Eine Großstadt wie Berlin mit Trinkwasser zu versorgen ist eine logistische Herausforderung. Hier erfahren Sie alles über die Wasserqualität, die Herkunft des Leitungswassers und die Wasserhärte in Berlin.

Wasserversorgung in Berlin

Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) versorgen Deutschlands Hauptstadt mit Wasser. Dabei werden Millionen von Betrieben und Haushalten mit täglich über 585.000 Kubikmeter beliefert. Pro Jahr entspricht das einer Menge von über 200 Millionen Kubikmeter Wasser. Solche Großen Mengen an qualitativ hochwertigem Trinkwasser bereitzustellen, ist eine logistische Herausforderung. Insgesamt sind im Berliner Raum neun Wasserwerke in Betrieb. Diese liegen in Friedrichshagen, Spandau, Kladow, Kaulsdorf, Stolpe, Tegel, Wuhlheide, Beelitzhof und Tiefwerder.

Woher stammt das Berliner Wasser?

Für die Wasserversorgung wird regionales Grundwasser im Berliner Urstromtal gewonnen. Dieses ist besonders rein, da es durch mehrere Gesteinsschichten gefiltert wird. Das bewirkt auch, dass die Wasserhärte in Berlin im mittelharten bis harten Bereich liegt, da sich aus dem Gestein Mineralien im Wasser lösen. Gefördert wird das Trinkwasser über rund 700 tiefe Brunnen. Durch Regenfälle wird der Grundwasserspiegel immer wieder auf natürliche Weise aufgefüllt.

Sicherung der Wasserqualität in Berlin

Die als hervorragend beurteilte Wasserqualität in Berlin kommt durch verschiedene Schritte zustande:

  • Die Nutzung von natürlichem, sehr reinem Grundwasser sorgt dafür, dass keine Chemikalien und kein Chlor zugesetzt werden müssen.
  • Es werden täglich Wasserproben in den Wasserwerken und Wasserleitungen untersucht.
  • Einmal im Jahr wird eine umfassende Trinkwasseranalyse gemacht. Dabei werden an allen 700 Brunnen und an 2.500 Messstellen Proben entnommen. Im Labor werden verschiedene Messwerte, Schadstoffgehalte und die Wasserhärte in Berlin bestimmt.
  • Zusätzlich werden kleine, tierische Helferchen genutzt, die Bachflohkrebse. Diese reagieren sehr empfindlich auf kleinste Verunreinigungen des Wassers und dienen als natürliche Anzeiger für die Reinheit.

Die Wasserhärte in Berlin

Die Wasserhärte in Berlin liegt im Bereich „mittelhart“ bis „hart“. Das bedeutet, dass sich im Wasser viele gelöste Mineralien befinden. Als Trinkwasser wird das Wasser dadurch gesünder, da es viel Calcium, Magnesium und wichtige Spurenelemente liefert. Im Haushalt macht es leider mehr Arbeit, da sich leichter Kalkablagerungen bilden. Der Wert der Wasserhärte in Berlin liegt im Schnitt bei etwa 14 °dH (Grad deutscher Härte). Im Vergleich: Unter 8,4 °dH würde man von weichen Wasser sprechen. 14 liegt an der Grenze zwischen mittelhart und hart. Waschmittel sollte passend für diesen Härtebereich dosiert werden. Spülmaschinen sollten immer mit Spezialsalz betrieben werden, das Kalkablagerungen verhindert. Natürliche Putzmittel mit Essig oder Zitronensäure erleichtern das Putzen bei Kalkrändern. Dann ist auch die höhere Wasserhärte in Berlin kein Problem.

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